Montag, 13. September 2010
Abschied und so...
Mein letzter Tag hier in Brasilien... Ich habe das glaube ich noch nicht so ganz realisiert, ich war so viel unterwegs dieses Jahr, aber immer bin ich zurueck nach Porto Alegre gefahren. Morgen setz ich mich dann also ins Flugzeug und lasse das alles hinter mir. Zumindest raeumlich, emotional, fuerchte ich, noch lange nicht... Obwohl der schwierigste Teil des Abschiedsnehmens schon hinter mir liegt. Letzten Dienstag habe ich eine 24-stuendige Busreise angetreten, um die letzte Woche noch mit Elis zu verbringen. Jetzt bin ich gerade hier in Guaratinguetá mit ihr in der Uni und hab deshalb jetzt auch nicht so viel Zeit... Bis ganz bald!!
Freitag, 6. August 2010
Mittwoch, 4. August 2010
Saludos desde Argentina
Hallo!!! Langlang ists her, dass ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe, aber ich bin gerade in Argentinien in einem Hostel und da dachte ich mir, dass das einen Gruss wert ist!! In Puerto Iguzu um genau zu sein... Heute haben wir uns die argentinische Seite der Faelle angeschaut, schon beeindruckend, auch wenn wir uns hier den A... abfrieren, weils einfach mal zwanzig Grad kaelter ist als in Salvador. Um davon zu erzaehlen reicht jetzt beim besten Willen die Zeit nicht, dafuer wars einfach viel zu viel und zu toll!!! Aber immerhin ein Lebenszeichen habe ich von mir gegeben... Morgen gehts zurueck nach Brasilien und nach der Besichtigund der Faelle nach Porto Alegre, Waesche waschen, mein Rucksack stinkt...
Dienstag, 29. Juni 2010
Montag, 24. Mai 2010
Mai in Porto Alegre
Nach dem sehr anstrengenden April waren zumindest die letzten zwei Wochen eher entspannt und unserer naechster Arbeitseinsatz wurde auch gestrichen, bzw. verschoben, sodass noch eine Woche hier vor uns liegt, in der nur etwas Fahrdienst fuer Olivia gespielt werden muss, wir bei dem Abtippen der Bons helfen werden und einen Bericht schreiben. Und langeweilegefaehrdet bin ich ja sowieso nicht, dafuer gibt es auch einfach zu viele Aktivitaeten. Ich muesste eigentlich nochmal ein komplettes Jahr nur der Capoeira widmen... Am 13. Mai wurde vor 122 Jahren hier in Brasilien offiziell die Sklaverei abgeschafft, ein Gesetz, das es jedoch nicht vom Papier runtergeschafft hat. Die Abschaffung wurde durch den Widerstand der schwarzen Sklaven hart erkaempft. Allerdings kann von Gleichberechtigung immer noch keine Rede sein, ein Grossteil der Schwarzen lebt heute in Favelas und der Rassismus ist unterschwellig sehr praesent. Um auf diese Umstaende aufmerksam zu machen, veranstalteten wir im Zentrum vor dem Mercado Publico eine Roda und eine Theatergruppe fuehrte ein kleines Stueck zu dem Thema auf. Es ist einfach wichtig, immer wieder darauf anzusprechen und taeglich gegen die ganzen Ungerechtigkeiten auf dieser Erde vorzugehen! Am 14. und 15. Mai gab es Veranstaltungen im Terreiro, einer Art Kultstaette des Batuque, einer Religion afrikanischen Ursprungs, die hauptsaechlich hier in Suedbrasilien praktiziert wird. So etwas bekommt man als einfacher Tourist wirklich nicht mit und ich fand es unglaublich faszinierend! Es wurde viel gesungen und getanzt, sich regelrecht in Trance geschaukelt, es wurden Gedichte vorgetragen, wir machten eine Roda de Capoeira und Samba de Roda... Am Freitag gab es Feijoada und am Samstag Muqueca, ein Fischgericht. War beides unglaublich lecker! Das ganze laesst sich schlecht in Worte fassen, weil die Stimmung dort sehr von den Rhythmen abhaengt...
Am 16. Mai hatte Maskoti Geburtstag. Morgens half ich schon bei der Produktion von Kuchen und Pasteis im Bosque mit und gegen Abend veranstalteten wir eine Roda direkt am Lagerfeuer, so eine wunderbare Stimmung, gepraegt durch die Musik, die Bewegungen und vor allem durch das Gemeinschaftsgefuehl! Anschliessend fuhren wir noch Maracatu tanzen, da kann man sich einfach noch besser zu auslassen als zu jeder anderen Musik, die ich vorher kannte...
Diesen Freitag war unser Rastapé de Angola zur Feier des siebenjaehrigen Geburtstags von Áfricanamente. Es ist einfach so schoen, sich im Kreise der Menschen, die mir hier wichtig sind, zu vergnuegen. Ausserdem spielte Doze Doses, die Band von Edson und Pirata, die wirklich tolle Musik machen! Leider brannten die Verstaerker durch, aber am Samstagabend hatten sie noch einen Auftritt. Das war fast noch schoener, weil sie dort eine etwas akustischere Variante spielten und wunderschoene Sambas. Zudem gab es verschiedene Theatereinlagen und noch andere Musiker, die sich praesentierten. Danach hatten wir alle tierischen Hunger, und goennten uns den Besuch in einer Churrascaria. Am Sonntag gab es verschiedene Aktivitaeten in dem Kinderheim in Canoas, in dem Pirata arbeitet. Capoeira, Theater, Doze Doses... Toll zu sehen, was fuer einen Spass die Kinder an der ganzen Angelegenheit hatten! Und wir natuerlich auch, auch wenn ich leider das Wochenende ohne Stimme verbracht habe und deshalb leider auch nicht mitsingen konnte.
Am 16. Mai hatte Maskoti Geburtstag. Morgens half ich schon bei der Produktion von Kuchen und Pasteis im Bosque mit und gegen Abend veranstalteten wir eine Roda direkt am Lagerfeuer, so eine wunderbare Stimmung, gepraegt durch die Musik, die Bewegungen und vor allem durch das Gemeinschaftsgefuehl! Anschliessend fuhren wir noch Maracatu tanzen, da kann man sich einfach noch besser zu auslassen als zu jeder anderen Musik, die ich vorher kannte...
Diesen Freitag war unser Rastapé de Angola zur Feier des siebenjaehrigen Geburtstags von Áfricanamente. Es ist einfach so schoen, sich im Kreise der Menschen, die mir hier wichtig sind, zu vergnuegen. Ausserdem spielte Doze Doses, die Band von Edson und Pirata, die wirklich tolle Musik machen! Leider brannten die Verstaerker durch, aber am Samstagabend hatten sie noch einen Auftritt. Das war fast noch schoener, weil sie dort eine etwas akustischere Variante spielten und wunderschoene Sambas. Zudem gab es verschiedene Theatereinlagen und noch andere Musiker, die sich praesentierten. Danach hatten wir alle tierischen Hunger, und goennten uns den Besuch in einer Churrascaria. Am Sonntag gab es verschiedene Aktivitaeten in dem Kinderheim in Canoas, in dem Pirata arbeitet. Capoeira, Theater, Doze Doses... Toll zu sehen, was fuer einen Spass die Kinder an der ganzen Angelegenheit hatten! Und wir natuerlich auch, auch wenn ich leider das Wochenende ohne Stimme verbracht habe und deshalb leider auch nicht mitsingen konnte.
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