... Womit soll ich denn mal anfangen... Vielleicht mit einer kurzen Erlaeuterung der Fotos, die kann ich da leider nicht direkt druntersetzen weil das so viele Zeichen sind beim Hochladen, dass ich nicht weiss, wann eins anfaengt und aufhoert... Zuerst einmal mein geliebtes Fahrrad, das mir das Leben hier erleichtert und verschoenert.. Abgesehen davon, dass ich jetzt nicht mehr auf die doofen Busse warten und sie bezahlen muss und nachts noch nach 12 nach Hause kann, mich unabhaengig bewegen kann, geniesse ich es auch sehr kleine Touren zu drehen. ich bin schon ein Stueckchen am Guaiba langgefahren und gestern habe ich mit Edson einen Huegel erklommen, von dem aus man einen so herrlichen Blick ueber die Stadt hat!! War zwar schweisstreibend, aber ein paar nette Bauarbeiter haben zum Glueck etwas Wasser mit uns geteilt...
Dann ein paar Fotos von Weihnachten in Caxias, Gehrke beim Churrasco-Grillen, der Weihnachtsmann in Aktion (am 23.12., weil Karoline mit Eltern am naechsten Tag an den Strand gefahren ist...), jede Menge gutes Essen, Weihnachtspute, Panetone, Reis, mayonese de batata und und und... Dann Kiki und ich als Weihnachtsfrauen bei der Assebleia, mit Weihnachtsmann bei der Feier des Nucleos Sapucaia/Esteio, Phi auf einem beleuchteten Baum in einem Viertel von Caxias, in dem es von Weihnachtskrippen nur so wimmelt... Insgesamt war Weihnachten sehr schoen und entspannt, ich mag Carmen und ihre Familie sehr, aber trotz meiner Gewuerzplaetzchen und Plastikweihnachtsbaum blieb die richtige Weihnachtsstimmung aus, es ist einfach viel zu warm!! Deshalb gab es auch kiloweise Eis.. Eigentlich ganz schoen ungerecht, weil doch jetzt die Strandsaison beginnt... Aber ich bin in Caxias fleissig in der Mittagshitze um den Block gerannt.. Und das Training gestern war einfach heftig.... Ich war ja schon verschwitzt von der Radtour und dann haben wir sagenhafte zwei Stunden am Stueck Vollpower-Training durchgezogen, bevor ich das erste Candomblé-Ritual meines Lebens mitbekommen habe. Das war sehr interessant, zu Ehren der Orixás wurden sieben Haehne getoetet, von denen ich einen gerupft habe und anschliessend verspeist. Dazu gab es Pirão, einen Brei aus Maniokmehl. Vor dem Essen musste man einen der Orixás um Erlaubnis bitten, es durfte nur im Stehen oder auf dem Boden sitzend und mit den Haenden gegessen werden. Die Toetung der Tiere erfolgte in Begleitung von Musik und Gesaengen. Die genaue Bedeutung weiss ich nicht, ich glaube es vergeht viel Zeit, bevor man das alles durchschauen kann, aber es war extrem faszinierend.
Nach dem Mittagessen muessen wir uns noch auf die Suche nach weissen Hosen machen fuer unsere Roda heute abend und den anschliessenden Rastapé, hach freue ich mich!!
Dieses Jahr war schon wieder eines der ereignisreichsten meines Lebens, ich weiss gar nicht, wo das noch hinfuehren soll...
Ich wuensche euch allen einen wunderbaren Rutsch ins Jahr 2010, falls wir vorher nichts mehr voneinander hoeren!!
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